Ortsumfahrung von Parsdorf und Weißenfeld: CSU Mahnt Grüne Zur Verlässlichkeit

Ergänzend zu dem Statement der Gemeindeverwaltung, dass sie mit einem ersten Spatenstich für die geplante Umgehungsstraße von Weißenfeld und Parsdorf Mitte 2021 rechne, appelliert die Vaterstettener CSU an die Grünen, ihren Widerstand gegen dieses Projekt endlich aufzugeben und es nicht weiter madig zu reden. Die Grünen hätten im Gemeinderat die komplette Beendigung des Planfeststellungsverfahrens gefordert, mit diesem Begehren aber nur Unterstützung bei der AfD erfahren. CSU, SPD, Freie Wähler und FDP hätten geschlossen dagegen gestimmt. CSU-Bürgermeisterkandidat Leonhard Spitzauer: „Irgendwann muss man auch mal eine demokratische Entscheidung, die mit einer Mehrheit von 80 Prozent im Gemeinderat getroffen wurde, akzeptieren. Das gilt auch für die Grünen. Kommunalpolitik muss verlässlich bleiben.“

Spitzauer verweist darauf, dass insgesamt 27 Varianten der Ortsumfahrung untersucht worden seien. Die Gemeinde habe sich diese Sache wirklich nicht leicht gemacht. Die Trasse, die nun Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens sei, führe zu einer gleichmäßigen Entlastung aller Ortschaften, und zwar nach seriösen Berechnungen um 70 Prozent in Weißenfeld, um 65 Prozent in Parsdorf und um 63 Prozent in Hergolding. Spitzauer: „Das sind gigantisch gute Werte. Dieses Projekt bleibt absolut sinnvoll.“ Zudem hätten sich die betroffenen Bürger in einer Haushaltsbefragung mit überwältigender Mehrheit für den Bau der Ortsumfahrung ausgesprochen.