Senioren

Wir werden beantragen, dass der neue Gemeinderat aus seiner Mitte einen Seniorenreferenten bzw. eine Seniorenreferentin beruft. Dies ist auch der erklärte Wunsch des Seniorenbeirats. Er bzw. sie soll die „Stimme“ der Senioren und des Seniorenbeirats im Gemeinderat sein – diese fehlt dort bislang.

Durch einen Seniorenreferenten bzw. eine Seniorenreferentin wird der Seniorenbeirat gestärkt.

Der Gemeinderat hat mit breiter Mehrheit beschlossen, zwei große gemeindeeigene Grundstücke – im Nordwesten von Vaterstetten und auf dem Areal der alten Grund- und Mittelschule (Gluckstraße/Johann-Strauß-Straße) der Wohnbebauung zuzuführen. Hier steht die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Mittelpunkt, beispielsweise für Erzieher und Pfleger. Wir wollen in diesem Zusammenhang aber auch das Seniorenwohnprojekt „Gemeinsam alt werden“ fördern. Da es sich um gemeindeeigene Grundstücke handelt, sind die Voraussetzungen hierfür gut.

Die CSU unterstützt die Idee eines Seniorenfahrdienstes. Ein entsprechender Förderverein wurde unter maßgeblicher Mitwirkung der CSU bereits gegründet. Der Fahrdienst soll älteren Bürgern und Menschen mit Behinderung dazu dienen, Fahrten wie beispielsweise zum Einkaufen, den Rathausbesuch oder den Arztbesuch eigenständig durchzuführen. Wir wollen uns bemühen, dass dieses Projekt „Flügel“ bekommt.

Die meisten Menschen wollen solange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben, ein Umzug ins Alten- oder Pflegeheim soll nach Wunsch vieler Mitbürger möglichst vermieden bzw. möglichst lange hinausgeschoben werden. Dies gilt es zum einen bei der Bauleitplanung zu beachten. Zum anderen werden wir die Nachbarschaftshilfe (NBH) unterstützen, da sie qualitativ hochwertige Leistungen in ambulanter Pflege, Tagespflege und betreutem Wohnen zu Hause anbietet.

Auch werden wir uns dafür einsetzen, die ambulante tageweise Pflege zu stärken. Tagespflege bedeutet: Insbesondere Menschen, die zum Beispiel an Alzheimer leiden, verbringen ein oder mehrere Tage pro Woche in einer Pflegeeinrichtung; abends kehren sie in ihre Familien zurück. Die Tagespflege würde es pflegenden Angehörigen ermöglichen, einmal „Pause“ zu machen. Das ist eine gute Alternative zur dauerhaften stationären Unterbringung.