Kontinuität an der Spitze der Vaterstettener CSU

107 von mittlerweile über 400 Mitgliedern des CSU-Ortsverbandes Vaterstetten-Parsdorf kamen am 25. März 2019 in das Autohaus Mühlbauer nach Neufarn zur Ortshauptversammlung. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Vorstandswahlen.

Die Führungsspitze der Vaterstettener CSU (von links nach rechts): Dr. Michael Niebler, Martin Wagner, Claudia Ladurner, Michael Kundler, Christl Mitterer, Ortsgeschäftsführerin Stefanie Ederer, Jens Tischer.

Ortsvorsitzender Michael Kundler wurde mit 98 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.Sieglinde Ebertowski (rechts) hat ihr Schatzmeisteramt an Claudia Ladurner (links) übergeben Auch bei seinen Stellvertretern gab es keine Veränderungen: die stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende Christl Mitterer, 2. Bürgermeister Martin Wagner und der Vorsitzender der CSU-Gemeinderatsfraktion, Dr. Michael Niebler, erreichten zwischen 81 und 97 Prozent der Stimmen. Neue Schatzmeisterin - gewählt mit 100 Prozent - ist Claudia Ladurner. Sie folgt auf Sieglinde Ebertowski, die nicht mehr kandidiert hatte. Als Schriftführer wurde Jens Tischer mit 99 Prozent im Amt bestätigt.

Als Beisitzer wiedergewählt wurden Landrat Robert Niedergesäß sowie die CSU-Gemeinderäte Leonhard Spitzauer, Benedikt Weber, Michelino Capezzuto-Zehetmeier, Susanne Fauth und Manfred Vodermair. Ebenso bestätigt als Beisitzer wurden Maximilian Mack und Anton Stephan. Erstmals in den Vorstand gewählt: Maria Weindl, Theresa Fauth, CSU-Gemeinderat Albert Wirth, Florian Berger und Korbinian Ederer.

Die einzelnen Wahlergebnisse finden Sie hier.


CSU-Ortsverband Vaterstetten-Parsdorf begrüßt sein 400tes Mitglied

Christine Schildknecht und Michael Kundler

Das 400ste Mitglied konnte Michael Kundler, der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Vaterstetten-Parsdorf im März 2019 begrüßen: Christine Schildknecht, Eigentümerin eines Kosmetikstudios in Baldham. „Die Gemeindepolitik ist zur Zeit besonders spannend. Da möchte ich von Anfang an mit entscheiden können, wer Kandidat für den Bürgermeisterposten wird“, so das Neumitglied. Die CSU-interne Abstimmung unter den Bewerbern findet am 18. Juli statt.


Politischer Aschermittwoch 2019

Die Redner beim 20. Politischen Aschermittwoch der Vaterstettener CSU (von links nach rechts): Dr. Michael Niebler, Leonhard Spitzauer, Robert Winkler und Michael Kundler

Das Ereignis am Aschermittwoch 2019 in Vaterstetten: der Politische Aschermittwoch des CSU-Ortsverbandes im "Altschütz". Nach dem Fischessen begrüßte CSU-Ortsvorsitzender Michael Kundler über 250 Gäste. Die Bewerber um die CSU-Bürgermeisterkandidatur 2020, Leonhard Spitzauer und Robert Winkler, hielten launige Grußworte, in denen sie sich auch ein wenig gegenseitig auf die Schippe nahmen. Höhepunkt war die gut einstündige Rede des Vorsitzenden der CSU-Gemeinderatsfraktion, Dr. Michael Niebler, in der er einen humorvollen Streifzug insbesondere durch das kommunale Geschehen unternahm. Zu seinen "Opfern" gehörten u.a. 1. Bürgermeister Georg Reitsberger, 2. Bürgermeister Martin Wagner, Landrat Robert Niedergesäß, Landtagsabgeordneter Thomas Huber, Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Lenz und natürlich die beiden potentiellen Bürgermeisterkandidaten.

Den Redetext von Dr. Michael Niebler können Sie hier abrufen.

CSU-Ortsgeschäftsführerin Stefanie Ederer und CSU-Ortsvorsitzender Michael Kundler Leo Spitzauer CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Niebler CSU-Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Lenz und 1. Bürgermeister Georg Reitsberger Robert Winkler und Landrat Robert Niedergesäß

Vaterstettener CSU hat zwei Bewerber für die Bürgermeisterkandidatur 2020:
Leonhard Spitzauer und Robert Winkler

Benedikt Weber will 2. Bürgermeister werden

Robert WinklerLeonhard SpitzauerBenedikt Weber

Im März 2020 wählen die Vaterstettener Bürger einen neuen Bürgermeister. Amtsinhaber Georg Reitsberger darf nicht erneut kandidieren, weil er dann die Altersgrenze überschritten hat.

Am 26. Januar 2019 befasste sich der CSU-Ortsvorstand mit der Frage, wen die Partei ins Rennen um die Nachfolge von Reitsberger schicken soll. Ergebnis der Beratungen ist, dass es zwei Bewerber um die CSU-Bürgermeisterkandidatur gibt: den 33-jährigen CSU-Gemeinderat Leonhard Spitzauer und den 57-jährigen parteilosen Juristen Robert Winkler, Leitender Ministerialrat im bayerischen Umweltministerium.

Leonhard Spitzauer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Parsdorf-Hergolding seit 2015, gehört dem Vaterstettener Gemeinderat seit 2016 an: „Als junger Kandidat habe ich die Perspektive, das Amt des 1. Bürgermeisters über mehrere Amtsperioden auszuführen und mit frischem Wind die Gestaltung unserer Gemeinde voranzutreiben. Mit der Kommunalpolitik bin ich als Mitglied des Gemeinderates und umweltpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion bestens vertraut. Eine bürgernahe Politik ebenso wie offene Diskussionen sind mir besonders wichtig. Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen, und bringe die erforderliche Durchsetzungskraft für die Ausführung des Bürgermeisteramts mit.“

Robert Winkler, der von 2008 bis 2011 Mitglied des Vaterstettener Gemeinderats und Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen war: „Ich bin ein wertkonservativer Grüner und war aus Überzeugung stets parteilos. Seit 54 Jahren lebe ich in Vaterstetten. Es wäre reizvoll für mich, als Höhepunkt meiner beruflichen Karriere meiner Heimatgemeinde als Bürgermeister zu dienen. Ich will mich für eine solide Haushaltspolitik einsetzen, dem Substanzverzehr bei den gemeindlichen Liegenschaften entgegenwirken und mich intensiv um die Umwelt- und Energiepolitik kümmern.“

Der 30-jährige CSU-Gemeinderat Benedikt Weber, der für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC arbeitet, kündigte an, das Amt des 2. Bürgermeisters anzustreben; Amtsinhaber Martin Wagner steht für eine weitere Amtszeit als Vize-Bürgermeister nicht zur Verfügung.

CSU-Ortsvorsitzender Michael Kundler kündigte einen breiten Dialog mit der eigenen Parteibasis, mit den politischen Mitbewerbern und mit der politisch interessierten Öffentlichkeit an: „Wir wollen das ähnlich machen wie die CDU, als sich im vergangenen November Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn um die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende bewarben. Eine wichtige Rolle bei diesem Meinungsbildungsprozess spielen auch unsere drei Arbeitsgemeinschaften, die Junge Union, die Frauen-Union und die Senioren-Union. Und wir werden intensiv in die Bevölkerung hineinhören.“

Aktuell ist geplant, die Entscheidung zwischen Spitzauer und Winkler am 18. Juli in einer Ortshauptversammlung zu treffen. Kundler: „Selbstverständlich können sich bis dahin noch weitere Bewerbungen ergeben. Wir werden Wahlkabinen aufstellen.“ Bei dieser Ortshauptversammlung soll - wie 2013 - ein Beschluss gefasst werden, dass der CSU-Kandidat auch von anderen Parteien als Bürgermeisterkandidat nominiert werden kann. Kundler kündigte entsprechende Gespräche mit allen am Ort aktiven Parteien und Gruppierungen - mit Ausnahme der AfD - an.

 
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